Was bin ich?
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Nein, das ist natürlich nicht das heitere Beruferaten mit Robert „Welches Schweinderl hätten S’ denn gern?“ Lembke. Hier geht es ausnahmsweise mal nur um mich. Ist ja auch meine Homepage. Dann will ich doch mal anfangen, ein bisschen was über mich zu erzählen. |
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Also: Ich bin zierliche 185 cm kurz, geschmeidige 51 Jahre jung und aufgrund dieser jugendlichen Frische auch noch stolzer Träger eines Milchzahns. Geboren wurde ich am 9. Dezember 1960 in Dresden, wo ich dann auch die erste Hälfte meines Lebens verbrachte. Die zweite, natürlich bewusster und intensiver erlebte und damit auch schönere Hälfte, lebte ich in und um Hannover. Meine zwei Ausbildungen zum Industriemechaniker und Drucker haben mir in Hannover leider nichts mehr genutzt, deshalb habe ich im November 2006 meinen Kram gepackt und mich in fremdsprachiges Terrain gewagt. Dort lebte ich 2 Jahre in Schwaben, genauer gesagt in Blaustein in der Nähe von Ulm, dann auf der anderen Seite der Donau in Neu-Ulm in Bayerisch-Schwaben und inzwischen wieder in Ulm. |
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Das war nun schon meine zweite "Auswanderung", nachdem ich 1984 von Dresden nach Hannover übergesiedelt bin. Welcher der schwierigere Schritt war, damals oder jetzt, kann ich nicht sagen. Mir fiel es jedenfalls nicht leicht, Hannover zu verlassen. Das Heimweh zwickte anfangs doch mächtig gewaltig. Bekannte und Freunde (ich grüße euch), meine Kneipe (hallo Birgitt), Hannover 96. Auch die Nähe zum Rest meiner Familie in Schleswig-Holstein und überhaupt. Sogar die Sprache. Das fehlte mir doch mehr, als ich dachte. Inzwischen hat sich aber alles auf Normalmaß eingepegelt und auch das Schwäbisch ist verständlicher geworden. Mir gefällt es ganz gut in Ulm, um Ulm und um Ulm herum. Was mir allerdings weiterhin sehr fehlen wird, ist Hannover 96 und das ändert sich auch nicht. Niemals nie nicht. |
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Bisher hatte ich immer geplant, früher oder später wieder in mein geliebtes Hannover zurückzukehren. Dieses Vorhaben ist zwischenzeitlich, wenn auch nicht vollends aufgegeben, so doch nach hinten verschoben. Der verständliche Grund ist ein Job, der mir riesig Spaß macht und mich hoffentlich bis zur Rente ausfüllt. |
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Ich war ab 1991 einige Jahre geschieden. Nach meiner letzten langjährigen Beziehung war ich, mit Unterbrechungen, als Solist unterwegs gewesen und fühlte mich so auch ganz wohl. Meistens jedenfalls. Manchmal fehlte dann zwar doch etwas. Nicht das, was du jetzt wieder denkst... na ja, das auch. Aber Fensterputzen und Bügeln meinte ich. Andererseits konnte mir keine Frau in meinen Trott reinreden. Das hat doch auch was. Nicht wahr, alter Freund? Der Angesprochene weiß, wer gemeint ist. |
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Die Sache mit dem Haus bauen und dem Baum pflanzen hat bis jetzt noch nicht so recht geklappt (wer braucht schon so viele Häuser und Bäume?), aber das mit dem Sohn wenigstens. Niklas ist inzwischen auch schon 26 Jahre. Wenn ich nicht so gern lachen würde, könnte ich heulen. Wo sind die Jahre geblieben? So, das muss jetzt erstmal reichen, langweilen kannst du dich auch bei RTL. |
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